Durch die heutige Gestaltung der Medien wie Fernsehen und Radio sind wir die „Werbesprache“ gewohnt. Werbung arbeitet häufig mit Superlativen und Komparativen…schließlich handelt es sich beim beworbenen Produkt ja auch um das Beste der Besten… Allerdings haben solche Steigerungen nichts in einer wissenschaftlichen Arbeit verloren. Außerdem gibt es zum Beispiel Adjektive, die in den Medien gesteigert werden, die allerdings gar nicht mehr steigerungsfähig sind. Ein Beispiel hierfür ist „das optimalste“. Grammatikalisch sieht dieses Wort ja noch ganz richtig aus, aber leider ergibt es überhaupt keinen Sinn, denn „optimal“ ist schon die höchste Stufe und kann somit nicht mehr gesteigert werden. Wir sagen ja auch nicht, dass jemand tot ist, ein anderer aber noch toter und ein dritter am totesten überhaupt…das wäre ja dann der extremste Fall überhaupt…
Bei toter und toteste werden die meisten jetzt sicher lachen, aber dass extremste genauso sinnlos ist, ist vielen nicht klar, weil man sich an diese Formen der Steigerungen inzwischen gewöhnt hat.
Aber: in wissenschaftlichen Arbeiten sollte man auf Komparative und Superlative am besten verzichten und vor allem auch darauf achten, ob das betreffende Adjektiv überhaupt zu steigern ist.
Dienstag, 14. April 2009
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