Komisch, oder? Die eeren und die Bären klingen doch vollkommen gleich, genauso wie „mehr“ und „Meer“ und „Felle“ und „Fälle“? Woher weiß ich dann, wie es richtig geschrieben wird?
Bei dem Beispiel mit „mehr“ und „Meer“ fällt die Antwort vielleicht etwas ungewöhnlich aus, denn: hierfür gibt es keine explizite Regel. Hierbei handelt es sich um Wörter, deren Schreibweise man mit der Zeit einfach lernen muss…
Aber als kleiner Trost: für Wörter wie „Fell“ und „Fälle“ gibt es eine kleine Hilfe.
Ist man sich unsicher ob „e“ oder „ä“ oder „eu“ oder „äu“ wie bei „Leute“ und „Läute“ oder „Bären“ und „Beeren“, kann man die Schreibweise am Wortstamm erkennen.
Es heißt also in der Einzahl zum Beispiel „auf jeden Fall“, das heißt der Wortstamm wird mit „a“ gebildet und somit werden die Fälle auch mit „ä“ geschrieben. Wenn es aber kein verwandtes Wort mit „a“ oder „au“ gibt, wie bei den Schafsfellen, dann werden diese in der Regel mit „e“ bzw. „eu“ geschrieben.
Natürlich gibt es auch hier wieder ein paar „Ausnahmen“. Es gibt nämlich Wörter, die keine verwandten Wörter mit „a“ oder „au“ haben und dennoch mit „ä“ oder „äu“ geschrieben werden:
Seitwärts, abwärts, aufwärts (…), sich räuspern, die Säule, März, sich sträuben, G
Donnerstag, 26. März 2009
Donnerstag, 19. März 2009
Adjektive und ihr Nutzen
Mit Adjektiven kann man Dinge/ Sachverhalte voneinander unterscheiden bzw. diese verdeutlichen.
Beispiel: Robert bevorzugt die süße Soße und nicht die scharfe Soße.
Außerdem kann man mit Adjektiven Bewertungen vornehmen.
Beispiel: Diese Aussage ist doch lächerlich.
Und natürlich kann man Dinge und Sachverhalte mit Adjektiven veranschaulichen und Überraschungen und Spannung erzeugen.
Beispiel:
Für ihn begann eine bittersüße Erfahrung, an die er sich ein Leben lang erinnern sollte.
Er lächelte ihr freundlich zu und schoss.
Sie sehen also, dass Adjektive vielfältig eingesetzt werden und verschiedene Zwecke erfüllen können. Wichtig ist, zu überlegen, wann ein Adjektiv angebracht und nötig ist und wann es unpassend ist. Außerdem ist bei wissenschaftlichen Arbeiten zu bedenken, in welcher Form Adjektive gebraucht werden sollen. Es ist zum Beispiel nicht sinnvoll im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit durch Adjektive Überraschungen oder Spannung erzeugen zu wollen. Hier dominiert stattdessen eher die unterscheidende, verdeutlichende und bewertende Komponente des Adjektivs.
Beispiel: Robert bevorzugt die süße Soße und nicht die scharfe Soße.
Außerdem kann man mit Adjektiven Bewertungen vornehmen.
Beispiel: Diese Aussage ist doch lächerlich.
Und natürlich kann man Dinge und Sachverhalte mit Adjektiven veranschaulichen und Überraschungen und Spannung erzeugen.
Beispiel:
Für ihn begann eine bittersüße Erfahrung, an die er sich ein Leben lang erinnern sollte.
Er lächelte ihr freundlich zu und schoss.
Sie sehen also, dass Adjektive vielfältig eingesetzt werden und verschiedene Zwecke erfüllen können. Wichtig ist, zu überlegen, wann ein Adjektiv angebracht und nötig ist und wann es unpassend ist. Außerdem ist bei wissenschaftlichen Arbeiten zu bedenken, in welcher Form Adjektive gebraucht werden sollen. Es ist zum Beispiel nicht sinnvoll im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit durch Adjektive Überraschungen oder Spannung erzeugen zu wollen. Hier dominiert stattdessen eher die unterscheidende, verdeutlichende und bewertende Komponente des Adjektivs.
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